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Luxemburg 2006 |
Mit Freude
starteten wir zum Turnier nach Luxemburg . Die Abfahrten in Eynatten ,
Eupen und ST.Vith
klappten problemlos . Leider hatten 3 Rochade Spieler kurzfristig abgesagt
, obschon sich Rudolph (Meessen) sehr
um ihr Mitmachen bemuehte . Ein Dankeschoen dem Nils , dem Melle und dem
Mike die sofort einsprangen . Mikes
Mutter weckte sogar den Mike in der Nacht um
ihn zu benachrichtigen (das nennt man Einsatz) . Mit dabei auch eine Reihe
Eltern , die ihre Kinder bei ihrem schoenen Hobby immer gerne unterstuetzend
begleiten . Papa Rainer hatte sogar aus Liebe zu Maxime auf ein Alemania
Heimspiel verzichtet (ein grosses Opfer) . Tangays Vater war sogar um 4.30
aufgestanden um seinen Sohnemann nach 350 km
Fahrt von Frankreich nach Luxemburg zu bringen !!!! Trotz einiger
Umleitungen erreichten wir den Spielort puenktlich . Dort waren wir
doch enttaeuscht . Als Spielraeume
waren nur zwei enge Klassenraeume vorgesehen und auf die Frage wo die
Eltern und Begleiter gemuetlich eine Tasse Kaffee trinken koennten erhielt
ich als Antwort :“ Da hinten steht der Automat !“ So liessen wir uns
auch in ein freies Klassenzimmer nieder . Ich kritisiere hoechst selten
andere Turniere , weil ich weiss wie schwer es ist es allen recht zu
machen und jeder Anerkennung verdient der ein Schach Turnier organisiert .
Aber der Rahmen in Luxemburg war enttaeuschend . Sieht man von einem ueberaus
unfreundlichen Zeugwart ab , waren die Organisatoren selbst
sehr freundlich . Auch wir hatten innerhalb unseres Auswahl Teams
( 16 Eynattener - 3 Rochade Spieler +
Gregory aus Wirtzfeld ) eine prima Stimmung . Wir aus verschiedenen
Vereinen spielen sehr gerne zusammen . Durch unsere Ausfaelle war unser
Team natuerlich geschwaecht ; aber den einen oder andern Punkt wollten wir
doch machen .
unser
Team
Zuerst trafen wir auf Rheinland Pfalz . Wir waren dort chancenlos . Die drei Ehrenpunkte erspielten Dena (0,5) , Tangay (0,5) , Sven (0,5) , Christian 0,5 , Melvin 1,0 . So verloren wir 3:17 . Gut aber Rheinland Pfalz hat auch 5 Millionen Einwohner und wir 72.000 . Darueber hinaus ist das Verhaeltnis in punkt Jugendschachbetreibender Vereine noch groesser . Ich schaetze 100:3 . Aber es ist fuer die Unsern auch sehr gut mal gegen ganz starke Mannschaften zu spielen . Dann kam die Mittagspause . Es gab kostenlos Spaghetti für alle . Es schmeckte gut und alles ging sehr zuegig . Dann stand das Saarland auf unserem „Speiseplan „ Hier zeigten wir die beste Leistung des Tages . Bis zu den letzten Partien sah es nach einem 10:10 aus . Doch am Schluss kippte die Begegnung doch noch zugunsten des Deutschen Teams . Aber 9:11 ein prima Ergebnis .
Benjamin
Mahaut , Yannik Dorr , Imke Urhausen, Serge Lamberty , Dena Saazegar , Nora
Papathanasiou , Gregory Maraite .
Gregory
Decker , Iljoscha Emonts , Guy Tangay , Nils Foerster .
Zum Schluss
ging es um Platz 3 gegen das National Team von Luxemburg . Hier hofften
wir auf ein gutes
Ergebnis , da die Luxemburger in etwa in den beiden ersten Begegnungen das
gleiche Resultat erzielt
hatten . Aber unsere –10 schaffte es nicht den kleinsten Luxemburgern
paroli zu bieten . Sie spielten
gar nicht mal schnell aber zu Mitte der Partie setzten sich die Kleinen
Luxemburger durch . Schade
, denn unsere Minimes waren bei den Niederlaendischen Meisterschaften
unser bestes Team . Aber
alle gaben auch hier ihr Bestes , doch die Luxemburger waren an diesem Tag
einen Tick besser . Das Team an sich schaffte dann doch noch 8 Punkte und
hielt die Niederlage in Grenzen 8:12
Dena Saazegar , Yannik Dorr ,
Mike Barth , Nora Papathanasiou , Nils Foerster
Gregory
Decker , Melvin Rudolph , Serge Lamberty , Christian Pohen , Tangay
Ringoir .
So verloren
wir alle 3 Begegnungen schafften aber dennoch 20 Brettpunkte
.
Bester Punktemacher war Yannik
Dorr (2,5/3) . 2/3
Schafften unsere Grazien Nora Papathanasiou und Dena Saazegar . Immerhin
die Hälfte mit 1,5/3 schafften Tangay
Ringoir (Brett 1) Nils Foerster
, Melvin Rudolph , Gregory Maraite , Serge Lamberty , Christian
Pohen
Dan traten
wir die Rueckfahrt an . Vorne war das Schlafabteil . Hinten blieben die Groesseren
hellwach . Besonders
Dena . Rund hundertmal rief sie den Namen Serge , der so nicht zum Lernen
kam . Im Gegensatz
zu Christian der sich beim Lernen durch nichts stoeren liess .

Yannik Dorr mit 2,5/3 unser
bester „Mann“
Und nahm den Preis ( eine Medaille ) in Empfang , worueber Yannik sehr gluecklich war .