Die Bedeutung von Nieuwpoort

Nieuwpoort ist entstanden auf dem Ort Sandeshoved, eine Versandung die sich gebildet hat während der jahrhundertlangen und immer wechselnden Formierung der flämischen Küste an der Mündung der IJzer. Diese hochliegende Düne war bereits im 9. Jahrhundert bewohnt. Den Mönchen der Dünenabtei von Koksijde gelang es mittels aufgeworfener Deiche das Meer auf sicherer Distanz zurück zu drängen.

Der Graf von Flandern, Filips van den Elzas, sah ein daß die Ansiedelung von Nieuwpoort ihrer strategischen Lage wegen von höhster Wichtigkeit war, sowohl wirtschaftlich (als Seehafen), wie militärisch (als Festung). Deswegen verlieh er den Bürgern von Nieuwpoort in 1163 ihre Stiftungsurkunde. Mit den gewährten Rechten und Plichten ermöglichte sich bald eine geordnete Gesellschaft. Dem Magistrat wurden ebenfalls Befügnisse in der Rechtsprechung verliehen.

Die Leute von Nieuwpoort haben, über die Jahrhunderte hinweg, diese erworbenen Freiheiten und Rechte immer heftigst verteidigt. Eine notwendigerweise komplexe Wasserverwaltung konnte die ständig drohende Gefahr seitens der offenen Verbindung zum Meer beseitigen. Auch wurde die Stadt durch Festungen und Gräben gesichert.

Es ist dem Graf Gwijde van Dampierre, dem burgundischen Herzog Filips de Stoute und dem französischen Architekt Sébastien le Prêtre Marschall de Vauban zu verdanken, dass Nieuwpoort zu einer fast uneinnehmbaren Stadt wurde, bis die Festungen am Ende des 18. Jahrhundert entmantelt wurden.

Die Wasserwege nach Brugge, Ieper, Diksmuide, Veurne usw. ermöglichten einen regen Handelsverkehr und Nieuwpoort wurde zu einer wohlfahrenden Hafenstadt, einem Knotenpunkt in der Verbindung zwischen das reiche Hinterland und die überseeischen Gebiete.

Nieuwpoort ist einem Dutzend schwerer Belagerungen ausgesetzt worden, von denen einige die totale Zerstörung der Stadt zu Folge hatten, wie zum Beispiel in 1383 und 1914. Jedoch wurde niemals weder der Lebenswille, noch die Lust zum Wiederaufbau gebrochen.


Das erste Glockenspiel


Der Marktplatz und Hallenturm, um 1875, durch François Musin (1820 - 1888); Illustration aus 'Volksliederen en Gedichten' durch F. Morael, Dritter Teil; Inv. Kunstpatrimonium Nieuwpoort nr. 01746/8 LDK/O

Selbstverständlich ist Nieuwpoort an dem Entstehen und der weiteren Entwicklung des Glockenspieles in unseren Gegenden beteiligt gewesen.

Für eine Stadt wie Nieuwpoort, wie auch für manche mittelalterlichen Städte, war der Belfried ein äußeres Zeichen der Rechtsprache, der Freiheit und der Wohlfahrt. Am Ende des 14. Jahrhunderts, nachdem die Engländer im Jahre 1383 Nieuwpoort total zerstört hatten, wurde der Belfried gebaut. Aus den, seit 1388 aufbewahrten, Stadtrechnungen, ist nachweisbar daß mit der Wiederafbau der Stadt das öffentliche Leben seinen normalen Gang aufgenommen hat.

Eine Stundenglocke, die eigentlich den Tagesverlauf in der Stadt bestimmte, wurde im Belfried aufgestellt. Ab 1413 berichten die Stadtrechnungen über die Lieferung einer'...Maschine mit Glocken' - was heutzutage ein volautomatisches Glockenspiel sein würde. Ebenfalls erwähnt ist die Zahlung für die Reparatur an'...einem Mann der die Stunden des Tages schlägt und anzeigt'.

Einige Glocken wurden 1440 von Willem vande Wiele aus Brugge herangebracht. Andere kamen sogar aus Amsterdam. Dies alles geschah über Wasser in Flussschiffen. Im Jahre 1582 wurde von Adriaen Jonas ein neues und grösseres Spielrad angefertigt.

Die Stadtrechnungen enthalten keine weiteren Auskünfte über das Glockenspiel zwischen 1582 und 1608, wenn Jan dela Porte ausbezahlt wurde'... für das Reparieren und Aufstellen der Glocken im Belfried auf dem Marktplatz und sie damit spielfertig zu machen.'

Nach Jan dela Porte kamen verschiedene Glockenspieler, unter denen Hendrik Grard, Jan Blampain und Joannes de Gruytters, bis im Jahre 1914 eine vierjährige Totalzerstörung der Stadt einen Anfang nimmt.
In der Zwischenzeit war die Zahl der Glocken im Belfriedturm derartig gesteigert, dass durch Platzmangel die gesamte Glockenspielanlage um 1680 in den Stadtturm hinübergebracht war. Dort kam das Glockenspiel, in einem geräumigen Kampanile, besser zu seinem Recht. Dieser Stadtturm ist aber nie als Baustelle vollendet worden.


Das zweite Glockenspiel

Kirchturm gebaut in 1632

Anno 1735 entsprach das (erste) Glockenspiel nicht länger der Erwartung. Es war überhaupt nur ein Amalgam verschiedender Klangfarben gewesen und kann deswegen nie sehr wohlklingend gewesen sein. Dieses Glockenspiel war ohne Zweifel kein Beispiel der Tonreinheit.

Der Magistrat war sich dessen sehr bewußt und bestellte am 25. August 1735 ein neues Glockenspiel von Pieter Vanden Gheyn, dem Glockengiesser aus Leuven, um das alte Glockenspiel'...das übelläutend war...' zu ersetzen. Die höheren Behörde waren in der Sache nicht befragt worden und konnten deswegen keine Zustimmung geleisten. Dies wurde den Herren von Nieuwpoort in einem gepfefferten Brief zur Kenntnis gebracht. Die versprachen sowas nie mehr zu tun, aber inzwischen war das Glockenspiel schon hergestellt!

Zwischen 1760 und 1777 wurde von Georgius Dumery aus Brugge der Vollständigkeit der Serie halber ein weiteres Dutzend Glocken geliefert. Dieses Glockenspiel wurde vollauf in das öffentliche Leben der Stadt einbezogen:

'Sonntag, 24. Juni 1860
Morgens um sechs Uhr soll der Kirmes durch Läuten der Glocke, durch Glockenspiel, Abfeuern der Kanone, durch Schmücken von Strassen und Gebäuden, und durch Beflaggen der Schiffe im Hafen, angekündigt werden'.

Der Weltkrieg 1914-1918 hat all diesem ein brüskes Ende gestellt. Der Glockenturm wurde am 17. Oktober 1914 von den belgischen Pionieren gesprengt.

In der Zeit umfasste das Nieuwpoorter Glockenspiel 44 Glocken, mit einem Gesamtgewicht von ungefähr 8793 kg Bronze. Die Bassglocke war eine Dis1 mit einem Durchmesser von 150 cm und einem Gewicht von ungefähr 1890 kg. Die kleinste Glocke war eine B4 mit einem mutmasslichen Durchmesser von 20 cm und einem Gewicht von ungefähr 10 kg.

Von der ganzen Anlage sind nur einige Bronzestücke, zwei beschädigte Glocken (von Georgius Dumery) und der Handschutz des Louis Deschieter, des letzten Glockenspielers der Vorkriegszeit, erhalten geblieben.




Das dritte Glockenspiel

Glockenturm gebaut in 1952 ©

Nach einer Unterbrechung von mehr als 35 Jahren, wurde 1949 entschieden die Tradition des Glockenspieles in Nieuwpoort wieder aufzunehmen. Der Konzept hat sich aber wesentlich von der früheren Lage geändert. Erstens wurde der Glockenturm architektonisch ganz anders gestaltet und zweitens bekam das diachromatische Vieroktafsglockenspiel eine neue Glockenserie.

Der jetzige Stadtturm wurde auf den Grundrissen seines Vorgängers aufgerichtet und entspricht stilweise die Liebfraukirche in deren unmittelbaren Nähe er neu aufgezogen wurde.

Die Folge von 67 Glocken (Bass-Glocke: Es, 1407 kg) wurde 1952 von dem Glockengiesser Marcel Michiels Jr. in Doornik gegossen und entsprechend dem pythagorischen System gestimmt.

Es ist dem Können des Gießers und der Betreuung seitens des Glockenspielers und ehemaligen Lehrers der Glockenspielschule Victor Van Geyseghem, der aber vor allem Glockensachverständiger internationaler Ruf war, zu verdanken, daß dieses anspruchsvolle Unternehmen zu einem guten Ende gekommen ist.

Die Aufstellung der Glockenspielanlage wurde ebenfalls entsprechend der Funktion des Musikinstrumentes ausgeführt. Diese Anlage befand sich jetzt in der Mitte des Glockenkammers und nicht mehr als gut sehbare Dekoration im Kampanile, wie es früher üblich war ,auch in Nieuwpoort.

Die gesamte Anlage, außer der Glocken, wurde 1992 von der Firma Clock-O-Matic aus Holsbeek renoviert, zu welchem Zweck das neueste Verfahren verwendet wurde.




Liste der Glocken des (diachromatischen) dritten Glockenspiels

Klick hier



Liste der Glockenspieler von Nieuwpoort

Anhand der Stadtrechnungen und anderer Dokumente im Archiv von Nieuwpoort konnte eine, fast vollständige, Liste von Glockenspielern aufgestellt worden die vergütet wurden

'...für die guten Sachen in dem Glockenspielen gemacht und das Spielen der Glocken in der Halle zum Marktplatz...' :
       

?

 

-

1608

Jan dela PORTE

1608

-

1619

?

1619

-

1628

Hendrik GRARD

1628

-

1629

?

1629

-

1643

Jan BLAMPAIN

1643

-

 

? ?

 

-

1700

Joris RANTS

1700

-

1707

Andries BOUDEN

1708

-

1721

Cornelis BEGEREM

1721

-

1737

Joannes de GRUYTTERS

1737

-

1742

Joannes GEERT

1742

-

1753

Pauwel CARLIER

1753

-

1781

Hendrik MAEGERMAN

1781

-

1815

Napoleon ROUCHE

1815

-

1840

Michel DESMEDT

1841

-

1863

Clement CELESTIN

1863

-

1879

Louis VLIEGHE

1879

-

1887

Louis DESECK

1887

-

1894

Karel DEDEYSTER

1895

-

1907

Louis DESCHIETER

1895

-

1914

Cyriel MICHIELS

1907

-

1914

und nach einer Unterbrechung

wegens des Krieges von 1914 - 1918:

Paul BOURGOIS

1954

-

2004

Els DEBEVERE

2003

-

 



Der heutige Glockenspieler

Die Tastatur ©

Der Glockenspieler Paul Bourgois (°1933) hat schon in früher Jugend das Piano kennengelernt. Klavier und Orgel hat er dann bei Joris Portemann, einem feinfühligen Musiker, weiterstudiert. Nach der Sekundarschule studierte er am 'Lemmensinstituut' (damals noch in Mechelen), wo er gleichzeitig mit der Glockenspielkunst bekannt wurde.

In der 'Koninklijke Beiaardschool Jef Denyn' haben ihm dann seine Lehrer Staf Nees und Jef Van Hoof auf feinstimmiger und tüchtiger Art die Glockenspielkunst in all ihren Formen gelehrt. Die Kampanologie wurde ihm von Victor Van Geyseghem unterrichtet.

Seit 1953 setzt Paul Bourgois die Schulkenntnisse in klingende Musik um, und dies nicht nur in Nieuwpoort wo er 1954 zum Stadtglockenspieler berufen wurde, sondern auch in anderen Städten im Innen- und Ausland. Über die Jahren ist seine Interpretation zur vollen Reife gelangt und hat sie an Gefühlsausdruck gewonnen.

Dies erlebt man am besten in der ruhigen Umgebung des Glockenturmes während eines sommerabendlichen Vortrags, wenn die einzelne Noten nur ein Mittel sind um die Musik zu gestalten.

Nach 50 Jahre Aktivität im Turm hat er in 2004 eine Nachfolgerin bekommen : Frau Els DEBEVERE.

Seit 2000 arbeitet er mit der Harfenistin Anne-Sophie BERTRAND (Paris), Solistin für Harfe beim Symphonischen Orchester der Hessischen Rundfunk (Frankfurt), zusammen im Duo TOCANDO, gegründet in 1999.

A.S. BERTRAND, Harfenistin©




Glockenspielvorträge - Führungen

Im Sommer werden zwischen 16 Juni und 15 September jeden Mittwochabend um 20.30 Uhr von Frau Els DEBEVERE (Dipl. 2004) Glockenspielvorträge aufgeführt.

Els DEBEVERE ©


Das Vortragprogramm der ausgeführten Werke - sowohl Originalmusik für Glockenspiel als Bearbeitungen von gegenwärtiger oder alter Musik und Volksliedern - ist während des Vortrags unten am Turm zu bekommen, auch im Horchgarten der für Zuhörer extra vorbehalten ist.

In den Monaten Juli und August ist am jeden Freitagmorgen während des wöchentlichen Markttages um 10 Uhr eine kostenlose und begleitete Führung im Stadtturm vorgesehen. Die Besucher werden in der Lage gestellt das Glockenspielen zu beobachten.
Mann wird gebeten sich vorher ein Ticket zu holen beim Verkehrsamt:

Dienst voor Toerisme; Grote Markt, 7; 8620 Nieuwpoort Tel: 058/22.44.22

Dort kann man auch den Vortragskalender die Programme und weitere Auskünfte bekommen (E-mail: info@nieuwpoort.be).

Eine begleitete Führung für Gruppen (von 10 bis 20 Personen) kann das ganze Jahr durch angefragt werden.

Vortragskalender für 2005 :


15/06/2005

20.30 Uhr

Els Debevere

19/06/2005

14.00 Uhr

Els Debevere

22/06/2005

20.30 Uhr

Els Debevere

29/06/2005

20.30 Uhr

Els Debevere

06/07/2005

20.30 Uhr

Els Debevere

13/07/2005

20.30 Uhr

Els Debevere

20/07/2005

20.30 Uhr

Els Debevere

27/07/2005

20.30 Uhr

Aimé Lombaert

03/08/2005

20.30 Uhr

Ludo Geloen

10/08/2005

20.30 Uhr

Els Debevere

13/08/2005

11.00 Uhr

Els Debevere

14.00 Uhr

Führung im Turm

17/08/2005

20.30 Uhr

Els Debevere

24/08/2005

20.30 Uhr

Els Debevere

31/08/2005

20.30 Uhr

Elena Sadina & Sergej Gratchev

07/09/2005

20.30 Uhr

Els Debevere

14/09//2005

20.30 Uhr

Els Debevere


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Juni 1996 wurde, anläßlich der Vorführung des CD's "Nieuwpoort und sein Glockenspiel", eine Erstveranstaltung realisiert, nämlich ein Zusammenspiel von Glocken und Harfe. Zu diesem Zweck wurde auf die Mitbeteiligung von Chantal BURIE (1941 - 2004) berufen, Harfenistin und erste Solistin des Königlichen Philharmonischen Orchesters von Flandern und Professorin für Harfe am Königlichen Konservatorium für Musik in Antwerpen.

Diese Klangkombination ein Simultanspiel von Harfe und Glockenspiel wurde am Samstag den 7. April 2001 und Ostermontag, 1. april 2002 wiederum programmiert. Die Aufführung fand statt im K.R. Berquinzaal der restorierten Stadthalle oder in der Liebfrauenkirche zu Nieuwpoort.

Montag, 28. März 2005 um 20 Uhr gab es zum fünften male wiederum ein Simultankonzert in der Liebfrauenkirche : das Duo TOCANDO : Anne-Sophie BERTRAND(Paris), Solistin für Harfe beim Symphonischen Orchester der Hessischen Rundfunk (Frankfurt) und Paul BOURGOIS, der Ehrenstadtglockenspieler von Nieuwpoort, der vom Kirchenturm aus, die Glockenklänge hören ließ.

Das Duo TOCANDO ©


Das Duo TOCANDO bei der Probe ©

A.S. BERTRAND bei der Probe ©

A.S. BERTRAND im Konzert ©

A.S. BERTRAND im Konzert ©



Das Duo TOCANDO im Konzert©



Es gab Übertragung von Klang und Bild zwischen der Stadthalle und dem Glockenturm; die städtischen Dienste sicherten die Logistik.


Tonaufnahmen

    EP BELLS OF NIEUPORT.
    Victory 7030
    LP LE CARILLONS DE FLANDRE
    Ducretet-Thomson 300V037
    LP BEIAARDEN IN VLAANDEREN.
    AP 881006
    LP BEIAARDKLANKEN UIT NIEUWPOORT.
    NLP 198564B; Herausgabe der Stadtverwaltung von Nieuwpoort.
    MC BEIAARDKLANKEN UIT NIEUWPOORT.
    NLP 198564A,
    CD NIEUWPOORT EN ZIJN BEIAARD.
    DC 96CAF 10015; Herausgabe der Stadtverwaltung von Nieuwpoort.
    Teilweise Glockenspiel und Harfe (Frau Chantal Burie)


    CD DUO TOCANDO, HARP EN BEIAARD (Harfe und Glockenspiel) Anne -Sophie BERTRAND und Paul BOURGOIS
    NC/31.932, Herausgabe Kulturabteilung der Stadtverwaltung von Nieuwpoort 2005.

Glockenspielmusik



Intro und Lied aus'Vertellingen van Jan de mulder' von P.Bourgois ©
Klick auf das Glöckchen um das Musikfragment zu hören.



Bibliographie

  • Rijksarchief Brugge, Fonds Nieuwpoort (Van Werveke).

  • Beschryvinge der stad ende haven van Nieuport. J.B.Rybens 1876.

  • Die Lehre von den Tonempfindungen. H. Helmholtz 1877.

  • Modern Archief van de stad Nieuwpoort

  • Documents Historiques. R. de Beaucourt de Noortvelde. 1904

  • Nieuport ancien et moderne. C Wybo. 1904

  • De Beiaard van Nieupoort. J. Filliaert. 1936

  • Archief klokkengieterij M.Michiels Sr. en Jr. Doornik.

  • Iconografie van het arrondissement Veurne. A. Verbouwe 1950.

  • Beffrois, Halles Hôtels de Ville. J.Lestocquoy 1948.

  • Heemkundig Tijdschrift 'Bachten de Kupe' 5e Jrg nr.4. Nieuwpoort 800 P.Bourgois 1963.

  • Beiaardkunst in de Lage Landen. A. Lehr. 1991

  • De vroegste geschiedenis van Nieuwpoort. R.Degryse. 1994

  • Wandelen in versterkte steden. Provincie West-Vlaanderen 1999.



    Nützliche Adressen

    Provincie W.-Vl., Dienst Cultuur,
    (Kulturdienst der Provinz)
    Leopold III laan,41
    B 8200 SINT-ANDRIES
    tel.: 050.40.34.34;
    fax: 050.40.31.00;
    E-mail: muziek@west-vlaanderen.be

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    Koninklijke Beiaardschool Jef Denyn,
    (Königliche Glockenspielschule Jef Denyn)
    F. de Merodestraat,63
    B 2800 MECHELEN
    tel.: 015/20.47.92;
    fax: 015/20.31.76
    E-mail: beiaardschool@yucom.be
    Web-site: http://www.beiaardschool.be


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    Dienst Toerisme & Cultuur, stadhuis,
    (Verkehrs- und Kulturamt)
    Marktplein,7
    B 8620 NIEUWPOORT
    tel.: 058/22.44.44;
    fax: 058/22.44.28
    E-mail: info@nieuwpoort.be



    Links.

    Glockenspiele in der Welt:

    Glockenspieltechnieken:


    © Paul BOURGOIS,R.Woutersweg,4 B 8620 Nieuwpoort.
    E-mail: paul-bourgois@tijd.com